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Ich liebe die Natur! Ich bin gerne draußen und genieße die wunderschönen Facetten die einem die Natur bietet.

Viele meiner Hobbys wie z.B. das Fahrradfahren oder die Fotografie kann ich mit der Natur verbinden, darin so richtig eintauchen und mal vom ganzen Alltagsallerlei abschalten. Es gibt eigentlich nichts, was ich nicht an der Natur mag. Ich mag gleichermaßen die imposanten Berge, Blumen, Täler und den Duft der Wälder bei meinen Fahrradtouren, wie auch das Rauschen am Meer und die einzigartige Seeluft. Ich mag Sonnen Auf- und Untergänge, die Stille der unendlichen Nacht aber auch den Tag ohne dessen Tageslicht man nicht viel von der Schönheit der Natur sehen könnte. Als Stormchaser mag ich auch schlechtes Wetter, mich faszinieren die Naturschauspiele seit ich denken kann, somit gibt es für mich nur gutes Wetter! Schönes Wetter wie für jeden anderen und schlechtes Wetter das zu schönem Wetter als Stormchaser wird und wenn es mal ganz hart wird – man muss ja nicht jeden Tag draußen sein! 😉

Bei den Jahreszeiten würde ich mich auch nicht festlegen wollen. Ich liebe die zu neuem Leben erwachende Natur und mit ihrem zarten Grün, dem Vogelgezwitscher und allem anderen im Frühling. Auch der Farbenfrohe Herbst mit seinen letzten warmen Sonnenstrahlen, Laub, Herbstfrüchten und Stürmen hat viel zu bieten. Ohne einen Winter wäre das Jahr nicht komplett und die Natur einmal förmlich erstarrt. Es wird einsam und karg in den Wäldern und auf den Feldern aber auch transparent, doch am Ende lässt das weiße Glück alles in einem ganz neuen Licht erstrahlen. Am liebsten ist mir jedoch der Sommer, der Winter kann gerne nach 3 Wochen wieder um sein. 🙂 Viele wollen den Sommer haben und jammern sofort wieder bei Temperaturen über 18°C – mich nervt das Gejammer etwas. Für mich sind auch 34°C noch nicht zu viel. Es gibt ja auch bekanntlich kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung und man kann sich ja dementsprechend luftig kleiden! Außerdem ist ein Jahr ohne heiße staubige Feldluft beim Fahrradsport zu atmen auch nicht vollkommen. Mein Motto ist da eher: „Ich dusche lieber 4 Mal am Tag, als 10 Minuten im Winter zu frieren!“. Am liebsten würde ich mein perfektes Jahr mit mindestens 6 Monaten mit +25°C und mehr ausstatten. 😛 ♥♥♥

In der Fotografie und somit der Dokumentation der Natur, der Wetterereignisse und unserer Gesellschaft habe ich den besten Bezugspunkt zu mir und dem Einklang mit der Natur gefunden. Ich bin aber jetzt nicht direkt ein „Öko“ 😛  ich lebe auch weiterhin als Bürger des 21 Jahrhunderts! Ich fahre Auto und verbrauche andere Güter wie jeder andere auch. Mein leben ist allerdings in den letzten Jahren bewusster geworden, ich achte auf weniger Schadstoffe in den Produkten die ich konsumiere wie z.B. Deos ohne Aluminium. Auch esse ich weniger unnötiges wie Süßigkeiten mit ihren ganzen E-Nummern. Außerdem achte ich auch beim Kauf schon darauf wenig Müll zu produzieren, die gekaufte Gurke oder der Salat müssen doch nicht extra in Plastik eingewickelt sein, es gibt ja auch welche ohne. Ansonsten esse ich normal und nicht vegetarisch oder so. Gegen Fisch hab ich mich als Kind so gesträubt und esse ihn bis heute nicht, warum auch immer. ^^ Bei Fleisch war das aber auch der Fall, doch heute esse ich Fleisch. Brauche es zum Leben, es bringt mir ja nichts wenn ich es ewig weglasse und mir dann eines Tages einfach ein Bein oder so beim Tragen von schweren Lasten bei einem Feuerwehreinsatz wegbricht. Bei meiner Zeit als Handwerker habe ich es schon gemerkt, dass ich mit Fleischkonsum mehr Kraft hatte. Ich esse aber nicht übermäßig viel und meist lieber ohne. Anfangs hatte es viel Überwindung gekostet (musste die Gedanken abstellen Fleisch im Mund zu haben und das alles nur „Matrix“ ist 😀 und zum Essen da ist und mich nicht umbringen wird) aber inzwischen klappt der Konsum von Fleisch ganz gut. Als netter Nebeneffekt wird man bei diversen Anlässen als „Mann“ auch  nicht mehr als Außenseiter klassifiziert. 😀 Ich weiß nicht wieso sich dieser „Ekel“ als Kind bei mir eingeschlichen hatte, ich bin auch sehr Tierlieb vielleicht liegt es da dran… naja habe mich ja gebessert und mit dem Fischkonsum… ääähh nee das lasse ich noch, vielleicht eines Tages. 😉

Seit 2014 erfährt mein Leben einen regelrechten Wandel, ich mag nicht nur die Natur – jetzt will ich sie auch mit aller kraft schützen. Ich sehe an vielen Stellen wie die Natur immer mehr ausgebeutet wird, alles verdreckt und zerfällt. Der aktuellste Schritt war nun auch der Beitritt im als Mitglied im Naturschutzbund. Im Laufe des Jahres möchte ich in den Regionalen Gruppen und auch im Standort Leiferde einmal anklopfen und meine Hilfe anbieten.

Was mich aber auch noch sehr mit der Natur verbindet ist das Barfußlaufen! Ich hatte irgendwie seit der Kindheit schon immer mal Bock es zu probieren aber durch unsere Gesellschaft nie die Traute, da es ja irgendwie als unanständig, krank im Kopf/Fußfetischismuss oder mega Öko „Jesus Anhänger“ oder sonst wie angesehen wird. Kurz um es gehöre sich nicht und die Leute würden einen abwertend oder angewidert anschauen, hab ich beobachtet wenn mal andere gesehen habe. Vor allem als Mann ist es verpönt gewesen, bei Frauen wird es scheinbar lockerer gesehen. Aber inzwischen hat sich die Gesellschaft ins positive verändert, gerade auch die Jugendlichen von heute sind durch das ganze Internet so Weltoffen, dass ich positiv in die Zukunft blicke! Meine Generation der 90er hat nach Amerika geschaut die Baggy-Hose unterm Arsch getragen und Sneakers getragen. Flip Flops wie bei den heutigen Jugendgenerationen waren da außerhalb des Schwimmbads undenkbar, genauso wie das restliche Naturbewusstsein. Man sieht seit 2013 sogar jeder Jahr immer mehr Jugendliche die barfuß laufen, da sie offenbar erkennen was dies bedeutet – dazu aber gleich mehr.

Da ich eines Tages mehr und mehr Probleme mit dem Rücken bekommen habe und ich sogar schon Taubheitserscheinungen am Arm hatte, bekam ich bedenken und es durfte nicht mehr so weiter gehen „mit knapp Mitte 20 schon ein Wrack“.  Das Einrenken eines Arztes brachte keinen großen und langen Erfolg, das konnte ich selber genauso gut und es hielt nur kurz an. So informierte ich mich im Internet und las den Tipp das Barfußlaufen helfen soll. Da ich es ja schon immer mal machen wollte fasste ich allen Mut zusammen und probierte das Barfußlaufen dann ab 2008 an einsamen Orten aus. Anfangs war es noch ungewohnt und tat hier und da mal weh aber das legte sich schon nach kurzer Zeit, wie auch die starken Muskelkater die man anfangs davon bekommt. 😀 Man ahnt gar nicht wie viele Muskeln dadurch angeregt werden und sich wieder aufbauen, die unsere Moderne-Zivilisation durch das einsperren in Schuhe verkümmern lässt. Zeitgleich wie die Gewöhnung an die neuen Umstände eintrat, baute sich durch die Muskeln auch wieder die ganze Statur auf, man geht aufrechter, die Rückenverspannungen und Schmerzen verschwanden. Nach einigen Monaten hatten sich sogar die Nerven regeneriert und die Taubheitsgefühle verschwanden. Als Nebeneffekt merkte ich, dass ich seit ich barfuß laufe keine Migräne/Kopfschmerzen mehr bekam, auch dies kam scheinbar vom Rücken und wie auch oft zu lesen ist baut sich das Immunsystem dadurch auf und auch dies kann ich bestätigen, denn ich bin seit dem so gut wie nie krank. Was ich auch noch bemerkt habe ist, dass ich gegen fast nichts mehr allergisch bin. Früher bin ich im Frühjahr/Sommer gestorben und heute kann ich Cabrio fahren, einzig und allein Katzen muss ich leider immer noch meiden. :-/ Inzwischen macht mir das Barfußlaufen sogar regelrecht Spaß, ich fühle mich dadurch einfach frei und es ist ein tolles Gefühl die Welt auch mit den Füßen wahrzunehmen. Man lernt auch ganz anders zu gehen, in der heutigen Zeit wird es als normal angesehen mit dem Hacken zuerst auf dem Boden aufzukommen, dabei rummst es im ganzen Körper. Das ist eine total unnatürliche Bewegung, die Schuhe die einem verkümmern lassen werden immer weiter am Hacken gepolstert und gedämpft um diese Art der Fortbewegung zu ermöglichen. Eigentlich kommt man zuerst mit dem Vorderfuß auf, somit kann man schon den ganzen Schwung abfedern – gebt bei Google einfach „Ballengang“ ein und erfahrt wie man sich wie von der Natur vorgesehen fortbewegt und nicht so wie die Industrie es möchte! Bei YouTube gibt es auch einige gute Videos dazu, die des erklären und zeigen. Als ich damit angefangen haben waren bei YT nur Videos für Fußfetischisten zu finden, zum Glück hat sich das gebessert. Ich musste nämlich bei meinen ersten Runden zu Fuß feststellen das der Boden sehr hart ist und wie das im ganzen Körper rummst und nach einigen Metern auch ohne Schuhe am Hacken weh tut. So lernt man aber schon automatisch den Ballengang, indem man die Schmerzen am Hacken entasten will und auf den Zehenspitzen läuft und dann den Rest des Fußes zu Boden lässt. 😀

Ein Vorurteil muss ich auch noch eliminieren, denn durch das Barfußlaufen bekommt man keine Hornhaut, die bekommt man in Schuhen etc. beim Barfußlaufen baut man diese sogar ab! Einzig und allein die Haut wird strapazierfähiger „Lederhaut“ entsteht, sodass man spitze Dinge z.B. Stöcke, Schotterwege und Glas unbeschadet übersteht. Nebenbei gesagt werden die Füße nicht einmal dreckig in der Natur. (in der Stadt würde sie es durch den ganzen Abrieb der Autos etc.) Abends beim Duschen sind sie auch schneller gewaschen als Schuhe geputzt wären. Mein Tipp einfach mal ausprobieren und die gesunde und natürliche Art des Fortbewegens erfahren.

Des Weiteren bin ich auch ein absoluter Fan der Elemente Wasser und Luft. Ich bin eine absolute Wasserratte und im Urlaub mehr unter Wasser als an der Atemluft. Auch das fliegen liebe ich, da mein Bruder Pilot und Fluglehrer ist nimmt er mich öfters einmal mit und ich komme mal in die Luft ohne selbst einen teuren Flugschein zu machen. Ansonsten überlege ich seit 2012 mal Fallschirm zu springen, ich hab mich zwar noch nie vom 10m Turm getraut aber aus einem Flugzeug zu springen hätte ich schon einmal Lust. Bei einem Tandemsprung muss ich ja auch nicht selbst springen wie beim Sprungturm im Schwimmbad und wenn der erfahrene Tandemspringer losspringt ist es ja nicht direkt meine Entscheidung. 😀 Und ich glaube wenn ich einmal sowas miterlebt habe, dann will ich nichts anderes mehr machen und mache einen Schein dafür. *g*